Konkrete Handelsstrategien für Binäre Optionen

Nun möchte ich Ihnen einige Handelsstrategien vorstellen, die einen erfolgreichen Handel mit Binären Optionen ermöglichen sollen. Einen Fundus an unzähligen Handelsstrategien für den Forex-/Devisenhandel, den Aktien- und Rohstoffhandel sowie den Handel mit Binären Optionen finden sie auf dieser Homepage: http://www.forexstrategiesresources.com

 

Bevor ich auf konkrete Strategien eingehe, stelle ich hier zunächst einige Vorüberlegungen an, die beim Handel mit Binären Optionen zu berücksichtigen sind:

 

Der Handel mit Binären Optionen ist ein Handel mit Wahrscheinlichkeiten. Handelt ein Trader bei einem Binäre Optionen Broker, der im Gewinnfall eine 80%-Auszahlung gewährt, müssen ca. 56 % der Trades gewonnen werden, um Gewinne zu erzielen bzw. Verluste zu vermeiden. Erst ab einer Gewinnquote von über 56 % werden Gewinne erwirtschaftet. Und genau das ist das Problem: Der Trader muss eine Handelsstrategie finden, die dauerhaft die oben genannte Gewinnquote erreicht.

 

 

Bollinger Bands - Strategie

Bollinger Bands

Bevor wir die Strategie im Einzelnen erlaütert wird, stelle ich zunächst den aus der Technischen Analyse bekannten Indikator "Bollinger Bands" (vereinfacht) vor:

 

Die Bollinger Bänder wurden in den 80er Jahren von Paul Bollinger entwickelt und sind heute beliebte und weitverbreitete Indikatoren. Die Bänder beruhen auf dem Prinzip der Normalverteilung. Es werden dabei drei Linien berechnet und über den Chart gelegt, um damit Trends zu erkennen.

 

Die drei Bänder

Das mittlere Band ist einfach der gleitende Durchschnitt der letzten n Tage, Stunden oder Minuten. Das untere Band ist das exit band und wird berechnet, indem die Standardabweichung mit einem bestimmten Faktor multipliziert und anschließend das Ergebnis vom Mittelwert abgezogen wird. Das obere Band wird entry band genannt und berechnet sich ähnlich wie das untere Band nur mit dem Unterschied, dass hier das Ergebnis aus Faktor und Standardabweichung zum Mittelwert addiert wird.

 

Faktoren

Beim Einsatz der Bollinger Bänder kann sowohl der Zeitraum des Durchschnittswertes n wie auch der Faktor k variiert werden. Durch den Faktor k kann die Breite der Bänder und damit die Wahrscheinlichkeit, ob der nächste Kurse innerhalb der Bänder liegt, bestimmt werden.

 

Interpretation

Die klassische Interpretation der Bollinger Bänder sieht folgendermaßen aus: Wenn der Kurs sich zu einem der äußeren Bänder bewegt, ist von einer Gegenbewegung auszugehen. Das bedeutet, es wird erwartet, dass sich der Kurs immer zwischen den beiden äußeren Bollinger Bändern (exit band und entry band) bewegt.

 

 

 

Die konkrete Strategie:

Ich füge dem Chart drei Bollinger Bänder hinzu. Das erste Bollinger Band mit dem Mittelwert 20 und der Standardabweichung 2, das zweite Bollinger Band wiederum mit Mittelwert 20, allerdings mit Standardabweichung 3 sowie ein drittes Bollinger Band mit Mittelwert 20 und Standardabweichung 4. Das zugehörige Chart am Beispiel EUR/USD sieht im 1-Minuten-Chart so aus:

Die Strategie wird mit 60-Sekunden Binären Optionen gehandelt. Ich weiß, dass es viele Meinungen gibt, dass 60-Sekunden-Optionen reines Glücksspiel sind, dennoch habe ich in diesem Zeitfenster bisher gute Ergebnisse erzielt (siehe auch "Performance"). Ich eröffne eine CALL-/UP-Option, wenn der Kurs das zweite untere Bollinger Band berührt. Ein PUT-/DOWN-Option wird eröffnet, wenn das zweite obere Bollinger Band berührt wird. Die Abbildung oben zeigt mit den grünen Pfeilen erfolgreiche Trades, mit den roten Pfeilen Verlust-Trades. Die Strategie ist sehr einfach gehalten und nutzt keine weiteren Indikatoren. Im Laufe der Zeit erhält man ein gutes Gefühl dafür, wann ein Einstieg erfolgsverspechend ist und wann nicht. 

 

In jedem Fall wird nicht gehandelt, wenn:

  1. die Börsen in Frankfurt, London und New York öffnen, da es hier oftmals zu starken Kursschankungen kommt
  2. bedeutende Martktermine anstehen, wie z. B. EZB-Pressekonferenz, Arbeitsmartdaten der USA etc. Auch hier kommt es zu sehr starken Kursschwankungen.

Das aktuelle Ergebnis dieser Handelsstrategie finden Sie unter Performance.

 

PSAR - Bollinger Bands - Envelopes

Trendfolgestrategie, mit der auf einem 1-Stunden-Chart Trends identifiziert werden. Als Indikatoren werden genutzt:

 

  • Bollinger Bands mit den Einstellungen Periode 6, Abweichung 2
  • Envelopes mit den Einstellungen Periode 8, Abweichung 0,10 %
  • Parabolic SAR mit den EInstellungen mit Startwert 0,2, Schrittgröße 0,2 und Maximalwert 0,14


Regeln Long:

 

  • steigende Kerze schließt oberhalb der Envelopes und auf/über dem oberen Bollinger Band. Der PSAR liegt unter der Kerze
  • SL unterhalb der Einstiegskerze, TP das Doppelte des SL

 

Regeln Short:

 

  • fallende Kerze schließt unterhalb der Envelopes und auf / unter dem unteren Bollinger Band. Der PSAR liegt über der Kerze
  • SL oberhalb der Einstiegskerze, TP das Doppelte des SL

 

Für Binäre Optionen wird mit einer Ablaufzeit von 60 Minuten gehandelt!

 

Beispiel:

Jeder rote Pfeil stellt eine Einstiegsmöglichkeit dar.